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DIE LUCASFILM-PROJEKTE

 
 
STAR WARS: Soundtracks
STAR WARS: THE CLONE WARS / OST [Soundtrack]

Endlich ist es soweit! Das größte Filmuniversum aller Zeiten wird fortgesetzt: am 14.08.2008 startet weltweit der lang erwartete Animationsfilm "Star Wars: The Clone Wars". Wie gewohnt stammt auch dieser Film, vom genialen Star Wars-Erfinder George Lucas. Der Film, ist der Beginn für die gleichnamige Animationsserie, die vermutlich ab Frühjahr 2009 auf Pro7 ausgestrahlt wird. Bisher wurden bereits 30 Episoden produziert. Die Handlung spielt zwischen "Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger" und "Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith" und befasst sich neben einigen bekannten Hauptfiguren wie Anakin Skywalker und Darth Vader auch mit neuen Charakteren.

Die gewohnt großartige und mitreißende Musik stammt von John Williams sowie Kevin Kiner, der bereits die Musik für Stargate SG-1, Star Trek: Enterprise Superboy und CSI: Miami schrieb. Zu hören ist das City Of Prague Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Kevin Kiner.

 
The Music of Star Wars-30th Anniversary Collectors Box

Sony bringt zum 30jährigen STAR WARS-Geburtstag

Sony Classical feiert das 30jährige STAR WARS - Jubiläum mit einer hochwertigen 8-CD-Edition der STAR WARS-TRILOGY Soundtracks.

Enthalten sind die erweiterten Versionen der Soundtracks von Episode IV bis VI, liebevoll gestaltet im Design der Original-LPs, sowie die "Corellian Edition", die erste Best-of-CD überhaupt. Die Edition wird ergänzt durch ein Faltposter (40x40cm) mit STAR WARS - Motiven, eine CD-ROM mit den Original-Beilegern der damaligen STAR WARS - LPs im pdf-Format, Informationen zur Entstehungsgeschichte des STAR WARS-Soundtracks und Stickern (10x10cm) der Originalcover der STAR WARS-LPs.

Lucasfans.de Redaktion Empfehlung: Dies ist zweifellos eine schöne Box. Kaufzwang für Sammler, Kaufzwang für alle Fans, die bisher nicht die Soundtracks der Original-Trilogy im Regal haben. Ansonsten ist es einfach ein Re-Release der STAR WARS Special Edition-Soundtracks von 1997, angereichert mit ein paar netten Gimmicks. Eine schwere Entscheidung für Fans, die bereits im Besitz der 1997er-Fassung sind.

 
Star Wars: The Corellian Edition

Sony bringt ein “best of” der STAR WARS - Filmmusik

Dieses Jahr feiert eine Legende ihr Jubiläum: vor 30 Jahren startete der erste Star Wars-Film in den Kinos. Eine großartige Erfolgsgeschichte nahm damals ihren Anfang. Die Filmmusik von John Williams wurde legendär und ist bis heute ein Bestseller. Sony Classical veröffentlicht nun erstmal eine CD mit den größten Hits aus sämtlichen Star Wars Soundtracks. Die "Corellian Edition" ist die erste Best-of-CD überhaupt in der langen Filmmusik-Geschichte von Star Wars. Als attraktiven Bonus beinhaltet die CD ein Faltposter mit Star Wars-Motiven, welches exklusiv für diese CD gestaltet wurde.

Empfehlung der Redaktion: Nur für Sammler, oder für Fans die nicht bereit sind, sich die kompletten Soundtracks zu kaufen. Denn dies ist wie gesagt nur eine Auswahl mit jeweils 2 Stücken von jedem Film.

 
Star Wars - Revenge Of The Sith

Das sechste Kapitel von George Lucas phantasievollem Science-Fiction-Märchen, das die Verwandlung von Anakin Skywalker zu Darth Vader schildert, ist nicht nur das Dunkelste, sondern auch Brutalste von allen. Deshalb hat John Williams als Star-Wars-Stamm-Komponist dafür kompositorisch einen anderen Weg eingeschlagen als bei den fünf Vorläufern. Entwickelte er früher für jeden Charakter, jede Spielstätte sowie Szene eine markante, äußerst einprägsame Melodie, beschränkt sich der Score diesmal primär auf quasi hinskizzierte Motive anstatt sie als Teil eines übergreifenden Gesamtkonzeptes weiter zu entwickeln. So bleiben die wirklich spektakulären Elemente ("Anakin's Betrayal" erinnert dabei an Hook, "General Grievous" entspricht "Knight Bus" in Harry Potter And The Prisoner Of Azkaban und die Chöre am Anfang von "Anakin's Dark Deeds" besitzen Parallelen zu Howard Shores Mittelerde-Thema aus The Lord Of The Rings), nur pure Untermalung. Dazu kommt: Williams integriert Querverweise auf seine Scores zur ursprünglichen Star Wars-Trilogie, damit sie auf diese Weise zu einander in Verbindung stehen.

Ungeachtet der Kritikpunkte bietet Star Wars III: Revenge Of The Sith für Hörer, die nicht am traditionellen Star Wars-Score-Format hängen, Genuss. Wer jedoch eine nachhaltige Wirkung von den 70 Minuten 52 Sekunden erwartet, wird enttäuscht! Gleichwohl ist es schwierig, sich anhand der vorliegenden CD ein umfassendes Urteil über die Musik, die John Williams für Star Wars III: Revenge Of The Sith geschrieben hat, zu bilden. Das vorliegende Album enthält nämlich nur 15 von insgesamt 41 Stücken, welche das London Symphony Orchestra für das Mammutwerk aufgenommen hat!

Der Sound der CD, deren Booklet (samt Text von George Lucas) durch Aufklappen zum Poster mit spektakulären Bildern aus dem Film wird, ist makellos. Dies trifft ebenfalls auf den zweiten, beiliegenden Silberling zu. Es handelt sich um die Bonus-DVD Star Wars: A Musical Journey. Sie umfasst binnen 70 Minuten 16 brandneue Videoclips aus allen sechs Star-Wars-Streifen und wartet mit einer spektakulären Montage aus Filmszenen, Originaldialogen, Soundeffekten und John Williams legendärer, neu abgemischter sowie im 5.1 Surround-Sound remasterten Musik auf!

 
Star Wars - Attack Of The Clones

Fans werden ihre Freude daran haben, dass die klassischen Themen der Serie häufig zu hören sind und den Zusammenhang der gesamten Saga andeuten und die erschreckenden zukünftigen Ereignisse erahnen lassen, wobei diese Musik dennoch wie bei Bond-Filmen ihren liebenswürdigen Charakter beibehält. Williams umrahmt die tragische Romanze des Films mit dem schönen Liebesthema "Across The Stars". Dieses so impulsive Epos ist mit seiner melancholischen Stimmung der stärkste Track, wobei das Thema der "bedrohten Romanze" in "Anakin And Padme" und "The Meadow Picnic" ebenfalls heraus zu hören ist. Bei der musikalischen Untermalung der Handlung erleben wir Williams ebenfalls in Hochform. "Jango's Escape" und "Bounty Hunter's Pursuit" sind überaus aufregende Stücke, während es sich bei "Zam The Assassin" um ein in epischer Breite angelegtes Werk handelt, das einem elf lange Minuten den Atem raubt. Williams erobert hier neues Terrain mit dem Einsatz des Schlagzeugs im Stil von Tiger & Dragon und verblüfft uns mit dem Klang einer elektrischen Gitarre.

Die von Angst geladene Atmosphäre steigt in Schwindel erregende Höhen bei "Return To Tatooine", "The Tusken Camp" und "Love Pledge And The Arena", ein herzzerreißendes Aufeinandertreffen von Romantik, Action und unausweichlicher Bedrohung, die sich mit einer Unmenge von Themen aus dieser Serie zu einem Netz verweben. Wenn wir dann den majestätischen Auftritt von "The Imperial March" bei "Confrontation With Count Dooku" erleben -- nicht mehr und nicht weniger als eine Siegesfanfare -- dann beleben sich in uns die Erinnerungen an die besten atemberaubenden Passagen der ursprünglichen Orchestrierungen von Williams in Krieg der Sterne. Wenn man bedenkt, welch weiten Weg diese außergewöhnliche Karriere hinter sich hat, so ist dies ein eindrucksvolles und denkwürdiges Werk, das erneut die virtuose Affinität von Williams mit dem Kino demonstriert und darüber hinaus zu einem wesentlichen Bestandteil in seinem Lebenswerk werden wird.

 
Star Wars - The Phantom Menace

Alles was der Komponist John Williams daher zu tun hatte, war im wesentlichen, das beliebteste Rad der Welt noch einmal zu erfinden. Dieser legendäre Filmusik-Komponist ist dieser Herausforderung, die jeden anderen eingeschüchtert hätte, gerecht geworden. Er hat eine fantasievolle Partitur geliefert, deren Dynamik selbst den glühendsten Star-Wars-Fan überraschen und erfreuen sollte. Das Titelthema und einige wenige (ach so spärliche!) Takte eines vertrauten Jedi-Themas sind die einzigen Überbleibsel aus dem ursprünglichen Lexikon dieser Trilogie. Williams hat die Musiksprache dieser Saga, ihre stilistische Vielfalt und das Spektrum der Instrumente mit subtiler Meisterschaft weiter entwickelt. Die anspruchsvollste Überraschung des Komponisten ist die begrüßenswerte Hinzunahme von starken Chorelementen, die er in triumphalem Stil ("Duel of the Fates") und als bedrohliches Element ("Passage Through the Planet's Core") einsetzt.

Wenn der Film auch im Wesentlichen von einem Jungen handelt(Anakin Skywalker, der später als Darth Vader verdorben und gerettet werden wird), der einzige Flirt mit kitschiger Sentimentalität ist bei dem unschuldig tänzelnden "Jar Jar's Introduction" zu finden. In der Tradition von Cantina und Max Rebos Band der vorhergehenden Trilogie beenden Williams und Lucas dieses musikalische Arrangement mit "Augie's Municipal Band" einem karnevalesken, ausgelassenen Stück, das nahtlos in die anschwellende Titelmusik des Komponisten übergeht. Williams mag zwar der Meister einer großen Filmmusik-Tradition sein, aber Phantom Menace ist der erfreuliche Beweis, dass er selten auf Nummer sicher geht –- selbst wenn die Kraft mit ihm ist.

 
Star Wars - Return Of The Jedi
Der Score zum letzten Teil der alten Trilogie ist aufgrund der Tatsache, dass hier alle Themen zusammenkommen und einige Neue hinzutreten, der Vielseitigste. Quasi findet sich hier die Synthese, ein "eigentlicher" Star Wars- Soundtrack wieder, da Episode IV noch Neuland betrat und thematische Ausgeglichenheit vermissen ließ; Episode V wiederum schlug sich musikalisch stark auf das Marschhafte und vernachlässigte ein wenig die "helle Seite". Wenn man hingegen in Episode VI solche Tracks wie "Into the trap" hört, weiß man, dass Williams ganz richtig die Sternenwelt verstanden hat. Vermutlich wird dem Score deshalb vorgehalten, er biete nichts Neues (was mal ganz davon abgesehen auch nicht stimmt). Ich bin dagegen der Ansicht, dass der Score einfach noch intelligenter geschrieben ist, und gekonnt vorgegebene Bahnen auslotet. Kommen dann noch passendes Ethno-Percussion und ein grenz-geniales satanisches Imperator-Motiv hinzu, kann man vor Williams nur den Hut ziehen, wie er es geschafft hat, erwartungshaltungs-beladenden Stoff weiter interessant zu entfalten. Zu der CD ist zu sagen, dass sie für meinen Geschmack etwas zu sehr der Filmchronologie folgt. Williams' Höralben, die nur bedingt der Filmchronologie folgen und eine freie Trackgestaltung aufweisen, empfinde ich angenehmer, vor allem da es in diesem Falle darauf hinausläuft, dass einzelne Tracks einen doch sehr unordentlichen, episodischen Eindruck machen. Erstaunlich auch die etwas gesunkene Tonqualität gegenüber dem Episode V-Release. Dieser CD-Release ist inhaltlich übrigens mit der RCA-Version identisch, lässt aber ein ausführliches Booklet vermissen.
 
Star Wars - The Empire Strikes Back
Mit dem zweiten Teil „Das Imperium kehrt zurück" hat den bestpassenden Soundtrack der ersten Star Wars-Trilogie geschaffen. Zwar enthält dieser Soundtrack am wenigsten neue Melodien, doch verstärkt er die Atmosphäre im Kino (oder zu Hause) am besten. Als neue Themen gibt es Yoda's Theme und auch Lando's Palace: Yodas Thema ist ruhig und spiegelt die gesamte (Lebens-)Erfahrung und Weisheit von Yoda wieder. Der Titel „Lando's Palace" wird vor allem von den Holzblasinstrumenten gespielt, wobei auch das tiefe Blech, symbolisch für das Imperium, einige Passagen in diesem Titel spielen. Ebenfalls neu, oder besser sehr verstärkt, sind die Liebesthemen, vor allem in Bezug auf Han Solo und Prinzessin Lea. Das Hauptthema „Imperial March" ist zwar nicht neu, doch erst im zweiten Teil kommt Darth Vaders Thema als Einzelwerk auf den Soundtrack. Dieser Titel ist unter vielen Fans sogar beliebter als das Hauptthema vom Anfang des Films. Die restlichen Titel sind hauptsächlich schon von den Grundmelodien bekannt, aber erhalten durch die Variationen von John Williams eine ganz neue Klangfarbe. Was Williams auch in diesem Soundtrack häufig verwendet - vor allem in Kampfesszenen - sind schnelle Streicher als Unterlage, während die Blechinstrumente die Melodie spielen. Für manche scheint dieser Soundtrack ein wenig alt, d.h. nichts bedeutend Neues, doch wenn man die Musik im Film hört, ist dies der beste Soundtrack von allen dreien. Zusätzlich enthält die CD einen Special-Link zu Bonusmaterial. Allerdings ist diese Version klanglich gleich mit der Neuaufnahme für die Special Edition von 1997.
 
STAR WARS - A New Hope

Das dieser Soundtrack fünf Sterne verdient hat, zeigt allein die Tatsache, dass der Originalsoundtrack der meist verkaufte Soundtrack ohne Gesang ist. Star Wars zeichnet sich besonders durch die Klangfarben und Vielfalt der Themen aus: Zuerst enthält der Soundtrack, wie selten andere, die Fanfare der Produktionsfirma 20th Century Fox. Danach folgt das wohl berühmteste Thema, zudem man nichts mehr sagen muss. Es folgen total anders klingende Titel wie die Jazznummern der "Cantina Band". Dabei wahrt John Williams, egal wie viele verschiedene Themen er auch benützt die Stimmung im Film, was man Meinung nach besonders gut beim Titel "The Dune Sea of Tatooine" sehen kann, bei dem man sich allein durch zuhören in die Wüste versetzt fühlt. Was diesen Soundtrack weiterhin auszeichnet, ist, dass der Soundtrack mit seinen zwei CDs alle Themen des Filmes beinhaltet, sowie fast die gesamte Musik: Man bekommt nicht nur die Hauptthemen an sich zu hören, sondern auch die unterschiedlichsten Variationen. Ein Beispiel: Luke's Thema, das nicht als eigener Titel aufgeführt ist, kommt nur in Variationen vor; dafür in einer großen Häufigkeit und verschiedensten Klangfarben. Im letzten Titel der zweiten CD variiert John Williams beispielsweise das liebliche Thema zu einer Fanfare.

Zusätzlich endhält diese neue Edition im Gegensatz zum Original einen Link zu exklusivem Bonus-Material.

Wegen diesen Aspekten hat John Williams den wohl besten Soundtrack zum Anhören geschaffen, weshalb er auch mit jeweils einem Oscar und Golden Globe, sowie drei Grammys ausgezeichnet wurde.