STEVEN SPIELBERG ist dreifacher Oscar®-Gewinner, er bekam zwei Oscars® in den Kategorien Beste Regie und Bester Film für „Schindlers Liste“ und den dritten Oscar® als Regisseur von „Der Soldat James Ryan“. Zudem war er in der Regie-Kategorie nominiert für die Filme „München“, „E.T. – Der Außerirdische“, „Jäger des verlorenen Schatzes“ und „Unheimliche Begegnung der dritten Art“. Der international viel beachtete Film „Schindlers Liste“ gehörte 1994 zu den am meist ausgezeichneten Filmen, darunter sieben Oscar®-Nominierungen inklusive der zuvor erwähnten Nominierungen in den Kategorien Bester Film und Beste Regie. Der Film wurde von den meisten Kritikerverbänden mit Preisen geehrt, dazu kommen sieben BAFTA Awards, von denen Steven Spielberg zwei erhalten hat. „Schindlers Liste“ gewann einen Golden Globe und den Preis der Directors Guild of America (DGA).
Der von der Kritik gefeierte Film „Der Soldat James Ryan“ – mit Tom Hanks in der Hauptrolle – gehörte 1998 zu den Filmen mit den höchsten Einspielergebnissen in den USA. Er wurde mit fünf Oscars® ausgezeichnet, davon ging einer an Regisseur Steven Spielberg, hinzu kommen zwei Golden Globes für das Beste Drama und die Beste Regie sowie zahlreiche andere Preise, unter anderem Kritikerpreise als Bester Film und für die Beste Regie. Zusätzlich gewann Steven Spielberg den DGA Award und den Award der Producers Guild of America (PGA). Im selben Jahr erhielt Spielberg von der PGA außerdem den renommierten Milestone Award für seine historischen Beitrag zur Filmwirtschaft.
Spielberg gewann seinen ersten DGA Award für „Die Farbe Lila“ , zudem war er nominiert für „E.T. – Der Außerirdische“, „Jäger des verlorenen Schatzes“, „Unheimliche Begegnung der dritten Art“, „Das Reich der Sonne“, „Der weiße Hai“, „Amistad“ und „München“. Mit insgesamt zehn Nominierungen ist er der am meisten nominierte Regisseur in der Geschichte der DGA Awards. Im Jahr 2000 wurde er von der DGA für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen: der „Preis für das Lebenswerk“ vom Amerikanischen Filminstitut, die angesehene Irving G. Thalberg Auszeichnung von der Academy of Motion Picture Art and Scienes, sowie die Ehrung im Kennedy Center.
Im Kielwasser von „Der Soldat James Ryan“ drehten Spielberg und Tom Hanks als Executive Producer die TV-Miniserie „Band of Brothers – Wir waren wie Brüder”, die von HBO und Dreamworks Televison hergestellt wurde. Das auf Fakten basierende Projekt über den Zweiten Weltkrieg nach dem gleichnamigen Buch von Stephen Ambrose gewann den Emmy und den Golden Globe als Beste Miniserie. Momentan entwickeln Spielberg und Hanks das Projekt „The Pacific“, eine weitere Miniserie über den Zweiten Weltkrieg, in der es um die Schlachten im Pazifik geht.
Spielberg gewann als Executive Producer den Emmy für die Herausragende Miniserie mit der SciFi-Channel-Produktion „Steven Spielberg Presents Taken“ über Entführungen durch Außerirdische. Für den SciFi Channel entwickelt er zur Zeit eine neue Miniserie, die „Nine Lives“ heißen wird. Ein weiteres TV-Projekt war die vom ihm als Executive Producer hergestellte Western-Miniserie „Into the West“, die auf dem TNT Cable Network ausgestrahlt wurde. Amblin Entertainment produziert zusammen mit Warner Bros. Televison die mehrfach ausgezeichnete, bahnbrechende Serie „Emergency Room – Die Notaufnahme“, deren 15. Staffel ab Herbst auf NBC gezeigt wird.
Steven Spielberg wurde in Cincinnati/Ohio geboren und wuchs in den Vororten von Haddonfield/New Jersey und Scottsdale/Arizona auf. Bereits als Teenager versuchte er sich als Amateurfilmer, um dann an der Califonia State University in Long Beach Film zu studieren. Sein Kurzfilm „Amblin“ wurde 1969 auf dem Atlanta Film Festival gezeigt – daraus ergab sich ein Vertrag mit Universal. Mit diesem Vertrag wurde er zum jüngsten Regisseur, der je bei einem großen Studio unterschrieben hat.
Schon vier Jahre später drehte er den spannenden Fernsehfilm „Duell“, der für Aufmerksamkeit bei Kritikern und Publikum sorgte. Mit dem Film „Sugarland Express“ debütierte er als Kinoregisseur, hier hat er zudem auch am Drehbuch mitgeschrieben. Außerdem inszenierte er die beiden Filme „Hook“ und „Always“.
2006 produzierte Spielberg zusammen mit Clint Eastwood und Rob Lorenz die beiden Filme „Flags of our Fathers“ und „Letters From Iwo Jima“, der Letztere wurde für vier Oscars® nominiert, unter anderem in der Kategorie Beste Regie. Beide Filme, die unter der Regie von Clint Eastwood entstanden sind, zeigen die Schlacht von Iwo Jima – der erste aus der Perpektive der Amerikaner und der zweite aus der Perpektive der Japaner.
Im Jahr 2000 führte Spielberg bei zwei Filmen Regie: „Krieg der Welten“ mit Tom Cruise und Dakota Fanning in den Hauptrollen sowie „München“ mit Eric Bana, Daniel Craig und Geoffrey Rush. „München“ wurde für fünf Oscars® nominiert, unter anderem in den Kategorie Bester Film und Beste Regie. Im selben Jahr wurde er mit dem Stanley Kubrick Britannia Award for Excellence in Film, präsentiert von der BAFTA/Los Angeles ausgezeichnet. Zu Spielbergs neueren Filmen gehören auch „Catch Me if You Can“ mit Leonardo DiCaprio und Tom Hanks in den Hauptrollen, der futuristische Thriller „Minority Report“ mit Tom Cruise und „Terminal“ mit Tom Hanks. Zudem schrieb, produzierte und inszenierte Spielberg „AI: Künstliche Intelligenz“ – dieser Film entstand nach einem letzten Konzept von Stanley Kubrick.
Im Jahr 1984 gründete Spielberg seine eigene Produktionsfirma Amblin Entertainment. Unter dem Amblin-Label brachte er als Produzent oder Executive Producer viele erfolgreiche Filme heraus: „Gremlins“, „Die Goonies“, die „Zurück in die Zukunft“-Trilogie, „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“, „Feivel der Mauswanderer“, „In einem Land vor unserer Zeit“, „Die Flintstones“, „Casper“, „Twister“, „Die Maske des Zorro“, „Men in Black“ und „Men in Black II“.
Im Oktober 1994 gründete er zusammen mit Jeffrey Katzenberg und David Geffen das Studio DreamWorks SKG, das 2006 an Paramount Pictures verkauft wurde. Unter ihrer Führung konnte sich das Studio an vielen kommerziellen Hits und Kritikererfolgen erfreuen. Viele Filme, die in den letzten Jahren ausgezeichnet wurden, verantwortet DreamWorks. Dazu gehören auch die drei Oscar®-Gewinner „American Beauty“, „Gladiator“ und „A Beautiful Mind“ – bei den beiden letztgenannten fungierte Universal Pictures als Co-Produzent – und natürlich auch der aktuelle Blockbuster „Transformers“.
Spielberg widmet seine Zeit und Energie zudem vielen karitativen Aufgaben. Seine Erfahrungen bei der Herstellung von „Schindlers Liste“ brachten ihn dazu, den gesamten Profit des Films für die Einrichtung der Stiftung Righteous Persons Foundation zu verwenden. Zudem gründete er die Survivors of the Shoah Visual Foundation (mittlerweile bekannt als die USC Shoah Foundation Institute for Visual History and Education), die mehr als 50.000 Aussagen von HolocaustÜberlebenden aufgezeichnet hat.
Zusätzlich fungiert Spielberg als Executive Producer von „The Last Days“, der dritten Dokumentation der Shoah Foundation, die den Oscar® als Beste Dokumentation gewann. Darüber hinaus ist er der Ehrenpräsident der Starlight Starbright Children´s Foundation, die sich bemüht, Kinderheilkunde, Technologie und Unterhaltung für schwerkranke Kinder zu kombinieren.
DAVID KOEPP (Drehbuch) schrieb und inszenierte „Das geheime Fenster“, „Echos – Stimmen aus der Zwischenwelt“, „Der große Stromausfall – Eine Stadt im Ausnahmezustand“, „Suspicious“ sowie die kommende DreamWorks- Komödie „Ghost Town“. Als Drehbuchautor bzw. als Co-Autor verantwortete er „Krieg der Welten“, „Zathura – Ein Abenteuer im Weltraum“, „Spider-Man“, „Panic Room“, „Spiel auf Zeit“, „Jurassic Park: Die vergessene Welt“, „Mission: Impossible“, „Schlagzeilen“, „Jurassic Park“, „Carlito’s Way“, „Der Tod steht ihr gut“, „Todfreunde – Bad Influence“ und „Apartment Zero“.
Koepp ist in Wisconsin geboren und besuchte die Filmschule am UCLA. Er lebt in New York.
GEORGE LUCAS´ (Story / Originalfiguren / Executive Producer) Passion für zeitlose Geschichten und bahnbrechende Innovationen haben dem Kino die erfolgreichsten und beliebtesten Filmen aller Zeiten beschert. Seine Karriere begann 1971. Mit der in San Fransisco angesiedelten amerikanischen Produktionsfirma Zoetrope und seinem langjährigen Freund Francis Ford Coppola als Executive Producer erweiterte er seinen preisgekrönten Studentenfilm zu seinem ersten abendfüllenden Spielfilm: „THX 1138“.
Lucas´ zweiter Low-Budget-Spielfilm „Amercian Graffiti“ wurde zum erfolgreichsten Film seiner Zeit, zudem wurde er mit einem Golden Globe prämiert und mit den Preisen der New Yorker Filmkritiker sowie der National Society of Film Critics ausgezeichnet. Der Film brach mit allen etablierten Erzähltraditionen, indem er eine vielschichtige Geschichte aus kurzen Handlungssträngen zusammensetzte, die von einem Soundtrack mit zeitgenössischer Musik untermalt werden.
Doch es war Lucas´ dritter Spielfilm „Krieg der Stern“, der 1977 die gesamte Branche auf den Kopf stellte, indem er sämtliche Kassenrekorde brach, vollkommen neue Maßstäbe für Filmbild und Filmton vorgab und acht Oscar®- Nominierungen verbuchte. Der Erfolg von „Krieg der Sterne“ erlaubte es George Lucas, in seiner Hochburg in Marin County/California vollkommen unabhängig zu arbeiten. Lucas ist Autor und Executive Producer einer ganzen Reihe von Blockbustern, beginnend mit den Fortsetzungen der „Krieg der Sterne“-Saga: „Das Imperim schlägt zurück“ (1980) und „Die Rückkehr der Jedi- Ritter“ (1983). 1981 schuf er den klassischen Abenteurer Indiana Jones – als Co- Autor und Executive Producer der erfolgreichen Serie, zu der die Filme „Jäger der verlorenen Schatzes“ (1981), „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ (1984) und „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ (1989) gehören. Die Trilogie hat acht Oscars® gewonnen.
Er fungierte zudem als Executive Producer bei den unterschiedlichsten Filmen, so zum Beispiel bei „Willow“ (Regie Ron Howard, Drehbuch George Lucas) oder „Tucker: The Man and His Dream“ (Regie: Francis Ford Coppola). Beide Filme wurden jeweils für drei Oscars® nominiert. Außerdem verantwortete Lucas als Executive Producer Filme wie Akira Kurosawas „Kagemusha – der Schatten des Kriegers“ (1986), „Mishima – Ein Leben in vier Kapiteln“ (1985), „Latino“ (1985), „Howard – Ein tierischer Held“ (1986), „Die Reise ins Labyrinth“ (1986) und „Radioland Murders“ (1994).
Lucas’ Vorliebe für Geschichte und die Bildung von Jugendlichen und Kindern brachten ihn in den frühen 1990ern dazu, die Serie „Die Abenteuer des jungen Indiana Jones“ zu konzipieren. Die Besonderheit der Serie ist ohne Zweifel die Kombination der Episoden mit einem dokumentarisch-historischen Hintergrund. Während ihrer ersten Ausstrahlung wurde die Serie von der Kritik gefeiert und für 26 Emmy nominiert, zwölf Emmy hat sie gewonnen.
Lucas setzte sich 1999 erneut auf den Regiestuhl, um die erste von den drei neuen Episoden der „Star Wars“ Saga zu drehen: „Star Wars: Episode 1 – Die dunkle Bedrohung“ – der größte Kassenhit, der zudem als erster Action-Film überhaupt digital projiziert wurde. Drei Jahre später folgte mit „Star Wars: Episode 2 – Angriff der Klonkrieger“ ein neuer Superlativ, da dieser Film komplett digital gedreht wurde. „Star Wars: Episode 3 – Die Rache der Sith“, der letzte Film der Trilogie, stellte 2005 erneut Kassenrekorde auf.
Zurzeit überwacht Lucas die Herstellung von „Star Wars: The Clone Wars“, der seine Spielfilmpremiere am 15. August 2008 feiern wird. Im Herbst folgt die TVSerie „Star Wars: The Clone Wars“, die den Zuschauern unglaubliche neue Abenteuer bietet. Die Serie kombiniert die Lucasfilm-Tradition des Geschichtenerzählens mit einer vollkommen neuen Animationsqualität.
Zusätzlich übernimmt Lucas eine führende Rolle, wenn es darum geht, seine technischen und erzählerischen Errungenschaften mit anderen zu teilen. Er unterrichtet Studenten über interaktive und multimediale Medien. Er ist Präsident der Stiftung George Lucas Educational Foundation, sitzt im Vorstand der Film Foundation und ist Mitglied des Beratungsgremiums der USC School of Cinematic Arts.
JEFF NATHANSON (Story) hat zuvor bereits mit Steven Spielberg an „Terminal“ und „Catch Me if You Can“ zusammengearbeitet. Für „Catch Me if You Can“ wurde er für den BAFA Award nominiert. 2007 unterzeichnete seine Produktionsfirma – Invisible Ink Entertainment – einen First-Look-Vertrag mit DreamWorks SKG.
Er schrieb auch „Rush Hour 3“, „The Last Shot – Die letzte Klappe“ – den er auch inszenierte – und „Rush Hour 2“. Momentan arbeitet er an dem Biopic „Milli Vanilli“ für die Produzentin Kathleen Kennedy. Nathanson studierte an der University of California in Los Angeles und nahm an der Drehbuchausbildung des American Film Institute teil. Mit seiner Frau und drei Kindern lebt er in Los Angeles.
„Jäger des verlorenen Schatzes“ legte den Grundstein für die langjährige Zusammenarbeit von Steven Spielberg, George Lucas, Kathleen Kennedy und FRANK MARSHALL. Eine Partnerschaft brachte auch „Indiana Jones und der Tempel des Todes“, „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ sowie „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ hervor.
Als visionärer Produzent war er an über 50 Filmen beteiligt und ist auf diese Weise maßgeblich an der Entwicklung des amerikanischen Films beteiligt. Marshall ist außerdem ein gefeierter Regisseur, ein aktiver Sportler sowie eine Person des öffentlichen Lebens. Zu den Filmen, die er produziert hat, gehören die erfolgreichsten und beliebtesten Filme aller Zeiten: „Poltergeist“, „Gremlins“, „Die Goonies“, „Die Farbe Lila“, „Feivel der Mauswanderer“, „Das Reich der Sonne“, „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“, „In einem Land vor unserer Zeit“, die „Zurück in die Zukunft“-Trilogie, „The Sixth Sense“, „Seabiscuit“ und die „Bourne“-Trilogie.
Seine Filme wurde für die verschiedensten Oscars® nominiert, darunter Nominierungen in der Kategorie Bester Film für „Jäger des verlorenen Schatzes“ (1982), „Die Farbe Lila“ (1985 – den er zusammen mit Steven Spielberg, Quincy Jones und seiner Frau Kathleen Kennedy produziert hat), M.Nights Shyamalans Kassenknüller „The Sixth Sense“ (1999) und der von der Kritik hoch gelobte Film „Seabiscuit“.
Regie führte er bei dem Kassenhit „Antarctica – Gefangen im Eis“, dem Thriller „Arachnophia“, dem Drama „Überleben!“, „Congo“ und bei einer Episode der Miniserie „From the Earth to the Moon“. Marshall begann seine Karriere in der Filmbranche als Assistent von Peter Bogdanovich beim Klassiker „Bewegliche Ziele“. Danach wurde er von Bogdanovich als Location Manager für die Filme „Die letzte Vorstellung“ und „Is´ was, Doc?“ angestellt, um später als Associate Producer für ihn tätig zu sein. So arbeitete er mit Bogdanovich an fünf weiteren Filmen, unter anderen an „Paper Moon“ und „Nickelodeon“.
Als Herstellungsleiter betreute Marshall Martin Scorseses „The Band“. Dann unterschrieb er einen Vertrag über zwei Filme mit dem Regisseur Walter Hill, zunächst als Associate Producer bei „Driver“, später als Executive Producer bei „Die Warriors“. Beide Filme gneißen unter Cineasten Kultstatus. Als Herstellungsleiter arbeitete Marshall auch für Orson Welles an dem legendären, niemals fertig gestellten Film „The Other Side of the Wind“, an dem er periodisch 1971 und 1976 immer wieder arbeitete.
Marshalls lange und fruchtbare Zusammenarbeit mit Spielberg begann 1981 mit „Jäger des verlorenen Schatzes“. Darauf folgten die Produktionen „E.T. – Der Außerirdische“ als Production Supervisor und „Poltergeist“. 1981 gründete das Trio gemeinsam die Produktionsfirma Amblin Entertainment. Für Amblin produzierte er unter anderem Kevin Reynolds’ „Fandango“, Barry Levinsons „Das Geheimnis des verborgenen Tempels“, Joe Dantes „Gremlins“, Robert Zemeckis´ „Zurück in die Zukunft“-Trilogie und „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“, Steven Spielbergs „Always“, „Hook“ und „Das Reich der Sonne“ sowie sein eigenes Regiedebüt „Arachnophobia“.
Im Herbst 1991 hat Marshall Amblin verlassen, um seine eigene Regiekarriere anzuschieben. Dazu gründete er die Kennedy/Marshall Company mit Kathleen Kennedy. Die Firma hat die unterschiedlichsten Filme produziert, zum Beispiel Frank Oz’ „Der Indianer im Küchenschrank“, „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ nach der sehr erfolgreichen Kinderbuchreihe, Scott Hicks’ „Schnee, der auf Zedern fällt“, „Unschuldig verfolgt“ mit Sigourney Weaver und Julianne Moore, „The Sixth Sense“ mit Bruce Willis und Haley Joel Osment, „Olympic Glory“ (der erste offizielle Langfilm über die Olympischen Spiele), Shyamalans „Signs – Zeichen“, die wahre Geschichte „Seabiscuit“ nach dem Bestseller von Laura Hildebrand (Regie Gary Ross) und natürlich die drei Blockbuster der „Bourne“-Trilogie mit Matt Damon in der Hauptrolle: Doug Limans „Die Bourne-Identität“ sowie Paul Greengrass’ „The Bourne-Verschwörung“ und „Das Bourne-Ultimatum“, außerdem „Schmetterling und Taucherglocke“, die erfolgreiche Adaption der bewegenden Lebensgeschichte von Jean-Dominique Bauby.
Regie führte hier der Kritikerliebling Julian Schnabel, der sowohl als Maler als auch als Regisseur bekannt ist. Das Buch wurde von Oscar®-Gewinner Ron Harwood geschrieben. Julian Schnabel wurde für den Film mit dem Regiepreis in Cannes ausgezeichnet, zudem erhielt der Film vier Oscar®- Nominierungen, darunter in der Kategorie Bester Film. Hinzu kommen die englischsprachige Version des französichen Animationsfilms „Persepolis“, der auf dem autobiographischen Comic von Marjane Satrapi basiert: Sie erzählt die Geschichte eines Mädchens, das während der Revolution im Iran aufwächst. Der Film wurde in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet und als Animationsfilm für den Oscar® nominiert. Schließlich produziert Kennedy/Marshall auch „Crossing Over“ von Wayne Kramer.
„Roving Mars“ ist ein weiterer aktueller Film: In der IMAX-Dokumentation geht es um die Erforschung des Mars – sie entstand in Zusammenarbeit mit dem Regisseur George Butler. Demnächst wird die Kennedy/Marshall Company David Finchers „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ herausbringen, eine epische Romanze mit Brad Pitt und Cate Blachett in den Hauptrollen. Marshall wurde in Los Angeles als Sohn des Komponisten Jack Marshall geboren. Als Student an der UCLA war er ein guter Läufer und gehörte drei Jahre zu Uni-Auswahlmannschaft im Fußball an.
Seine Vorliebe für Musik und Sport verbindet ihn mit dem Leichtathleten Steve Scott, der nach wie vor den Usö-Rekord über eine Meile hält: Sie gründeten den Rock`n`Roll-Marathon, der erstmals 1998 in San Diego als längster „erster“ Marathon in die Geschichte eingegangen ist. Über 10 Jahre lang saß Marshall im Vorstand des Olympiakomitees der USA, 2005 erhielt er das angesehene Olympic Shield, eine Auszeichnung für seine außerordentlichen Verdienste um die USOC.
Momentan gehört er den Vorständen des Los Angeles Sport Council, der Athletes for Hope Vereinigung und dem The Governor´s Council on Physical Fitness an, zudem ist er Co-Präsident von Mentor LA und Mitglied der Stiftung UCLA Foundation Board of Governors. Er wurde mit dem angesehenen Amercian Academy of Achievment Award, dem UCLA Alumni Professional Achievement Award und dem California Mentor Initiative´s Leadership Award ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt er 2008 zusammen mit Kennedy für beider Karriere den David O. Selznick Award der Producers Guild of America.
KATHLEEN KENNEDY gehört zu den erfolgreichsten Filmproduzenten unserer Zeit. Sie war an drei der erfolgreichsten Filmen aller Zeiten beteiligt: „E.T. – Der Außerirdische“, „Jurassic Park“ und „The Sixth Sense“. „Jäger des verlorenen Schatzes“ ist einer ihrer ersten Filme gewesen, hier arbeitete sie zusammen mit Regisseur Steven Spielberg und dem Prouzenten George Lucas als Associate Producer. Auch an den weiteren Filmen der Serie war sie beteiligt: „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ produzierte sie zusammen mit Frank Marshall und George Lucas, „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ zusammen mit Lucas als Executive Producer.
Zurzeit leitet Kennedy die Kennedy/Marshall Company, die sie 1992 zusammen mit dem Regisseur und Produzenten Frank Marshall gegründet hat. Unter diesem Label produzierte sie Filme wie „Congo“, „Der Indianer im Küchenschrank“, „Schnee, der auf Zedern fällt“, „Unschuldig verfolgt“, „The Sixth Sense“ und „Seabiscuit“ produziert hat.
Ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit Spielberg begann als Produktionsassistentin bei dem Film „1941“. Neben „Jäger des verlorenen Schatzes“ war sie Spielbergs Associate Producer auch bei „Poltergeist“, und sie produzierte „E.T. – Der Außerirdische“. Während sich „E.T. – Der Außerirdische“ zu einem internationalen Phänomen entwickelte, produzierten Marshall, Kennedy und Spielberg bereits „Indiana Jones und der Tempel des Todes“. 1982 gründete sie zusammen mit Spielberg und Marshall die Produktionsfirma Amblin Entertainment, für die sie als Produzentin oder als Executive Producer Filme wie „Hook“, „Always – Der Feuerengel von Montana“, „Gremlins“, „Gremlins 2: Die Rückkehr der kleinen Monster“, „Feivel der Mauswanderer“, „In einem Land vor unserer Zeit“, „Das Geheimnis des verborgenen Tempels“, „Die Goonies“, „Die Reise ins Ich“, „Geschenkt ist noch zu teuer“, „Das Wunder in der 8. Straße“, „Dad“, „Die Flintstones“, „Joe gegen den Vulkan“, „Noises off – Der nackte Wahnsinn“, „Feivel der Mauswanderer im Wilden Westen“, „Kap der Angst“, „Poltergeist III“ und Frank Marshalls Regiedebüt „Arachnophobia“ produzierte.
Zudem arbeitete sie zusammen mit Spielberg, Marshall und Quincy Jones am Film „Die Farbe Lila“, der 1985 für elf Oscars® nominiert wurde, unter anderem in der Kategorie Beste Regie. Noch im selben Jahr produzierten Kennedy, Spielberg und Marshall „Zurück in die Zukunft“, den erfolgreichsten Film des Jahres 1985, und später die beiden ebenfalls erfolgreichen Fortsetzungen „Zurück in die Zukunft, Teil 2“ und „Zurück in die Zukunft, Teil 3“. 1988 produzierte Kennedy zusammen mit Frank Marshall und Robert Watts den erfolgreichsten Film des Jahres: „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“. Dann folgte zusammen mit Spielberg und Marshall der Film „Das Reich der Sonne“, der vom National Board of Review zum Besten Film des Jahres gekürt wurde.
Kennedy verantwortete als Executive Producer das von der Kritik hoch gelobte Meisterwerk „Schindlers Liste“, das unter der Regie von Steven Spielberg entstanden ist. Der Film erhielt 1993 sieben Oscars®, unter für die Beste Regie und als Bester Film. Noch im selben Jahr arbeitete sie erneut mit Robert Watts zusammen und produzierte Marshalls zweite Regiearbeit „Überleben!“. 1995 produzierte Kennedy die Amblin Entertainment/Malpaso-Produktion „Die Brücken am Fluss“ unter der Regie von Clint Eastwood. Unter der Regie von Jan De Bont folgte 1996 der von Amblin Entertainment produzierte Thriller „Twister“ zusammen mit Ian Bryce. Zudem arbeitete sie als Executive Producer an dem Steven-Spielberg-Film „Jurassic Park“ sowie an der Fortsetzung „Vergessene Welt: Jurassic Park“.
In den Jahren 1999 und 2000 wurden drei Filme herausgebracht, die von der Kennedy/Marshall Company produziert wurden. Der erste: Universals „Schnee, der auf Zedern fällt“ (Regie: Scott Hicks, der für „Shine – Der Weg ans Licht“ einen Oscar® gewonnen hat), gefolgt von „The Sixth Sense“ mit Bruce Willis in der Hauptrolle. Der Film bekam sechs Oscar®-Nominierungen, unter anderem in der Kategorie Bester Film. Der dritte war „Unschuldig verfolgt“ mit Sigourney Weaver und Julianne Moore. Zudem produzierte die Kennedy/Marshall Company den IMAX-Film „Olympic Glory“, der im Mai 2000 herausgebracht wurde.
2001 produzierte Kennedy mit Bonnie Curtis Steven Spielbergs „AI: Künstliche Intelligenz“ und im selben Jahr zusammen mit Spielberg und Gerald Molden „Jurassic Park III“. 2002 arbeitete sie als Executive Producer an M. Night Shyamalans „Signs – Zeichen“ mit Mel Gibson in der Hauptrolle. Im folgenden Jahr entstand in Zusammenarbeit mit Marshall, Gary Ross und Jane Shield der von der Kritik gepriesene Film „Seabiscuit“, der für sieben Oscars® nominiert war und zudem zu den bestverkauften DVD-Titeln des Jahres 2003 zählt.
2005 produzierte Kennedy zusammen mit Colin Wilson Steven Spielbergs „Krieg der Welten“ mit Tom Cruise in der Hauptrolle, gefolgt von Steven Spielbergs „München“, den sie im Team mit Wilson, Barry Mendel und Spielberg produziert hat. Der Film wurde für fünf Oscars® nominiert, darunter in der Regie-Kategorie. Zwei Jahre später produzierte sie den Film „Schmetterling und Taucherglocke“, eine Adaption der bewegende Memoiren von Jean-Dominique Bauby. Regie führte der gefeierte Maler und Regisseur Julian Schnabel, das Drehbuch schrieb der Oscar®-Preisträger Ronald Harwood. Schnabel wurde für diesen Film als Regisseur in Cannes ausgezeichnet und für für den Regie-Oscar® nominiert, weitere Oscar®-Nominierungen erhielt er für das Drehbuch, den Schnitt und die Kameraarbeit. Im selben Jahr (2007) produzierte Kennedy zudem die englischsprachige Version des französischen Animationsfilms „Persepolis“, der auf dem autobiografischen Comic von Marjane Satrapi basiert und die Geschichte eines Mädchens während der Revolution im Iran erzählt. „Persepolis“ wurde mit dem großen Preis der Jury in Cannes geehrt und zudem für den Animations-Oscar® nominiert.
Zu Kennedys aktuellsten Produktionen gehören „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ nach der sehr erfolgreichen Kinderbuchreihe und David Finchers „Der seltsame Fall des Benjamin Button“, eine epische Romanze nach dem Drehbuch von Oscar®-Preisträger Eric Roth. Die Hauptrollen haben Brad Pitt und Cate Blanchett übernommen, ins Kino kommt der Film Ende 2008. Als nächstes wird Kennedy „Tintin“ produzieren – eine Reihe von Spielfilmen, die Steven Spielberg und Peter Jackson inszenieren. Die beiden berühmten Filmemacher werden dafür die neueste Technik verwenden, um die weltbekannte Comic - Helden Tim und Struppi von Georges Rimi (besser bekannt unter dem Namen „Hergé“) auf die Leinwand zu bringen.
Kennedy sitzt im Vorstand der Produzentenabteilung der Academy of Motion Pictures Arts and Sciences und ist Mitglied des Academy Board of Governors. Kürzlich vollendete sie ihre Amtszeit als Präsidentin der Producers Guild of America, von der sie 2006 mit der höchsten Auszeichnung, dem Charles Fitzsimons Service Award, geehrt wurde. 2008 erhielten Kennedy und Frank Marshall von der Producers Guild of Amercia den David O. Selznick Award für ihr Lebenswerk.
Der zweimalige Oscar®-Gewinner JANUSZ KAMINSKI (Kamera) bekam seinen ersten Oscar® für Steven Spielbergs „Schindlers Liste“. Seine Arbeit an diesem Film wurde zudem mit dem BAFTA Award und zahlreichen Kritikerpreisen, darunter in Los Angeles und New York ausgezeichnet. Den zweiten Oscar® erhielt er für Steven Spielbergs Kriegsdrama „Der Soldat James Ryan“. Oscar®-Nominierungen erhielt er zudem für Steven Spielbergs „Amistad“ und Julian Schnabels „Schmetterling und Taucherglocke“, für den er auch in Cannes ausgezeichnet wurde.
Mit Steven Spielberg drehte er auch die Komödie „Catch Me if You Can“, den futuristischen Thriller „Minority Report“ und den Polit-Thriller „München“ sowie „AI: Künstliche Intelligenz“ und „Vergessene Welt: Jurassic Park“. Weitere Filme: „Die Abenteuer von Huck Finn“, „Ein amerikanischer Quilt“, Camerons Crowes „Jerry Maguire – Spiel des Lebens“ und Kathryn Bigelows „Mission Zero“. Kaminski stammt aus Polen und siedelte 1981 in die USA über. Er studierte Kamera am Columbia College in Chicago und machte 1987 seinen Bachelor. Nach seinem Abschluß zog er nach Los Angeles und wurde dort Kameramann am American Film Institute. Seine professionelle Karriere begann mit dem Film „Fallen Angel“, außerdem war er für die Kamera bei zwei TVProjekten zuständig: der Amblin-Produktion „Class of 61“ und bei Diane Keatons „Wilde Alice“. Seine Regiedebüt folgte 2000 mit dem Thriller „Lost Souls – Verlorenen Seelen“ mit Winona Ryder, Ben Chaplin und John Hurt in den Hauptrollen. Außerdem inszenierte er das polnische Drama „Hania“.
Für GUY HENDRIX DYAS (Produktionsdesign) ist „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ der erste Film mit dem Regisseur Steven Spielberg und seine erste Arbeit als Produktionsdesigner für George Lucas, für den er bereits bei Industrial Light & Magic (ILM) als Art Director gearbeitet hat. Dyas begann seine Karriere in Tokio als Industrie-Designer für Sony, er zog nach Japan, nachdem er sein Studium am Royal College of Art in London mit einem Master in Industriedesign abgeschlossen hatte.
In die Filmbranche kam er durch ILM: 1994 wurde er von der Firma eingestellt, um als Art Director an den visuellen Effekten zu „Twister“ zu arbeiten. Danach arbeitet Dyas als Konzeptkünstler an Filmen wie „König Artus“, Tim Burtons „Planet der Affen“, „Matrix Reloaded“, „Vanilla Sky“ und „Pearl Harbor“. Als Assistent Art Director war er zudem an „Passwort: Swordfish“ und „The Cell“ beteiligt.
2003 erhielt er die Chance, das Produktionsdesign zu Bryan Singers „X-Men 2“ zu gestalten. Seitdem arbeitete er zusammen mit Singer an den unterschiedlichsten Projekten – eines der aktuellsten Projekte war „Superman Returns“, der ihm eine Nominierung den Art Directors Guild einbrachte. Dyas arbeitete auch für Terry Gilliam – er verantwortete das Produktionsdesign von „Brothers Grimm“. 2006 betreute er den Film „Elizabeth – Das goldene Königreich“, der mit Nominierungen der BAFTA und der Art Directors Guild gewürdigt wurde. Momentan arbeitet er zusammen mit dem spanischen Regisseur und Oscar®-Gewinner Alejandro Amenabar an „Agora“, einer römisch/ägyptischen Saga mit Rachel Weisz und Max Minghella in den Hauptrollen.
MICHAEL KAHN, A.C.E. (Schnitt) war auch schon für den Schnitt der ersten drei Indiana-Jones-Filme zuständig. Er hat bisher drei Oscars® gewonnen – für Filme, die alle unter der Regie von Steven Spielberg entstanden sind. Seinen ersten Oscar® erhielt er 1982 für „Jäger des verlorenen Schatzes“, zudem wurde er mit dem Eddie Award der American Cinema Editors gewürdigt. 1984 folgte der zweite Oscar® für „Schindlers Liste“, für den er auch den BAFTA Award bekommen hat. Seinen aktuellsten Oscar® erhielt er für Spielbergs „Der Soldat James Ryan“, der ihm auch einen weiteren Eddie Award einbachte. Zusätzliche Oscar®-Nominierungen sammelte er mit Steven Spielbergs „Das Reich der Sonne“ und „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ sowie Adrian Lynes „Eine verhängnisvolle Affäre“, mit dem er zudem einen BAFTA Award verbuchte.
Kahn hat fast alle Filme von Steven Spielberg geschnitten, zu seinen aktuellsten Arbeiten gehören unter anderem „München“, „Krieg der Welten“, „Catch Me if You Can“, „Minority Report“ und „Terminal“. Die Zusammenarbeit beinhaltet natürlich auch die Filme „AI: Künstliche Intelligenz“, „Amistad“, „Jurassic Park“, die Fortsetzung „Vergessene Welt: Jurassic Park“, „Hook“, „Always“, „1941 – Wo bitte geht’s nach Hollywood“ und „Die Farbe Lila“.
Zudem hat er auch sehr viele Filme für andere Regisseure geschnitten: „Das Geisterschloss“, „Twister“, „Casper“, „Überleben!“, „Arachnophobia“, „Die Goonies“, „Poltergeist“, „Die Augen der Laura Mars“ und „Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse“.
Als Mitglied der American Cinema Editors kann er auf eine Karriere zurückblicken, die auch TV-Produktionen wie „Ein Käfig voller Helden“ und „Eleanor und Franklin“ umfasst, für die er mit dem Emmy ausgezeichnet wurde. Zuletzt hat er den Film „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ geschnitten, der im Frühjahr 2008 in die deutschen Kinos gekommen ist.
MARY ZOPHRES (Kostüme) erhielt bereits zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, unter anderem für die beiden Spielberg-Filme „Catch Me if You Can“ und „Terminal“, mit denen sie jeweils auch für einen BAFTA Award nominiert war. Auch für die Coen-Brüder hat sie schon Kostüme entworfen, unter anderem für die Filme „The Ladykillers“ mit Tom Hanks in der Hauptrolle, „Ein unmöglicher Härtefall“ mit George Clooney und Catherine Zeta-Jones, „The Man Who Wasn´t There“ mit Billy Bob Thornton, „O Brother, Where are Thou?“ mit George Clooney, „The Big Lebowski“ mit Jeff Bridges, sowie für die Oscar®-Gewinner „Fargo“ und „No Country for Old Men“.
Für die Farrelly-Brüder arbeitete sie als Kostümbildnerin an den Filmen „Verrückt nach Mary“, „Dumm und Dümmer“ und „Kingpin“. Weitere Filme: „Verliebt in eine Hexe“, „Moonlight Mile“, „Ghost World“, „Flight Girls“, „An jedem verdammten Sonntag“, „Paulie – Ein Plappermaul macht seinen Weg“, „Träume bis ans andere Ende der Welt“ und „Playing Gold“.
Aktuell arbeitete sie an Joe Carnahans „Smokin´ Aces“ und Robert Redfords „Von Löwen und Lämmern“ mit Tom Cruise und Meryl Streep. Vor kurzem hat sie die Arbeit am neuesten Coen-Film beendet: „Burn After Reading“ mit George Clooney, Brad Pitt, Tilda Swindon, Frances McDormand und John Malkovich in den Hauptrollen. Der Film kommt im Herbst 2008 in die Kinos.
DENIS L. STEWARD (Co-Produzent) ist mittlerweile ein Veteran im Filmgeschäft, dessen Karriere bereits 30 Jahre umfasst. Er hat schon als Regieassistent mit Steven Spielberg an „Amistad“ und als Aufnahmeleiter an „München“ gearbeitet. „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ ist bereits sein dritter Film mit Produzent Frank Marshall, vorher war er Production Manager bei Frank Marshalls Regiearbeit „Antarctica – Gefangen im Eis“ sowie bei „Die Bourne-Verschwörung“ und „Das Bourne-Ultimatum“. Steward war als Regieassistent an über 20 Spielfilmen beteiligt, zum Beispiel an Jim Carreys Komödie „Die Maske“, „Speed 2: Cruise Control“, Sydney Pollacks „Begegnungen des Schicksals“ mit Harrison Ford und Kristin Scott Thomas in den Hauptrollen. Weitere Filme als Production Manager: „Panic Room“, „Charlie´s Angels – Volle Power“, „Verliebt in eine Hexe“ und beide Fortsetzungen von „Spider-Man“.
JOHN WILLIAMS (Musik) ist einer der angesehensten und profiliertesten Filmkomponisten aller Zeiten und hat unzählige Auszeichnungen bekommen, darunter fünf Oscars®, vier Golden Globes und 20 Grammy Awards. Drei von seinen fünf Oscars® bekam er für Steven Spielbergs „Der weiße Hai“, „E.T. – Der Außerirdische“ und „Schindlers Liste“. Die anderen beiden Oscars® erhielt er für seinen unvergeßlichen „Krieg der Sterne“-Score und für die Filmversion von „Anatevka“.
Williams kehrt zurück in die Welt von Indiana Jones, nachdem er bereits die Filmmusik für die drei Filme der Trilogie geschrieben hat, die alle für einen Oscar® nominiert gewesen sind. Mittlerweile war Williams bereist 45 Mal für den Oscar® nominiert, darunter für „Die Geisha“ und „München“ im Jahr 2005, ein Jahr zuvor für „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ und 2003 für Spielbergs „Catch Me if You Can“. 2002 war er doppelt nominiert: für Steven Spielbergs „AI: Künstliche Intelligenz“ und für den Blockbuster „Harry Potter und der Stein der Weisen“.
Er ist in jedem Genre ein Meister und hat die bekanntesten Filmmusiken in der Geschichte des Films komponiert, dazu zählen die für den Oscar® nominierten Scores zu „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ und „Superman“. Weitere Oscar®-Nominierungen erhielt Williams für die Originalmusik zu „Der Patriot“, „Der Soldat James Ryan“, „Amistad“, „Nixon“, „Sabrina“, „JFK“, „Kevin – Allein zu Haus“, „Geboren am 4. Juli“, „Das Reich der Sonne“, „Menschen am Fluss“, „Flammendes Inferno“ und „Höllenfahrt der Poseidon“, um nur einige zu nennen. Williams’ Bindung an Steven Spielberg begann bereits mit dem ersten Film des Regisseurs, „Sugarland Express“, und umfasst fast alle Spielberg-Filme. Zu den aktuellsten zähle „Krieg der Welten“ und „Minority Report“. Williams die Musik zu drei „Harry Potter“-Filmen und für die zweite „Star Wars“-Trilogie von George Lucas.
Zusätzlich zu seinen Verdiensten um die Filmmusik komponierte Williams die unterschiedlichsten Melodien für Olympische Spiele und die komplette Musik für Spielbergs Tribute an das neue Jahrtausend: „American Journey“. Hinzu kommen zahlreiche Konzertstücke, zwei Sinfonien und ein Cello-Konzert, das 1994 mit Yo-Yo Ma und dem Boston Symphony Orchestra uraufgeführt wurde, sowie Musikstücke für Flöte, Tuba, Violine, Klarinette, Fagott, Horn und Trompete. Von 1980 bis 1993 leitete er das Boston Pops Orchestra. Bis heute ist er der Ehrendirigent dieses Orchesters sowie Artist-in-Residence (offizieller Künstler) in Tanglewood. Als Gastdirigent tritt er regelmäßig mit vielen bekannten Orchestern auf. 2004 wurde er vom Kennedy Center geehrt.
PABLO HELMAN (Leitung Visuelle Effekte) ist in Buenos Aires geboren, er kam 1986 zu ILM als Supervisor des Sabre Department (benannt nach den berühmten Laserschwerten aus „Krieg der Sterne“). Davor war er als Compositing Supervisor an der Endfertigung von „Independence Day“ für Pacific Ocean Post, als Digital Compositor an „Apollo 13“ und „Strange Days“ für Digital Domain und als Quantel Domino Compositor für zahlreiche Projekte von Digital Magic beteiligt.
Helman erwarb seinen Pädagogik-Master an der Universität Cal Poly in Pomona/California und seinen Bachelor in Komposition an der UCLA. Für den Oscar® nominiert war er mit „Star Wars: Episode 2 – Angriff der Klonkrieger“ und „Krieg der Welten“, jeweils in der Kategorie Visuelle Effekte, mit „Krieg der Welten“ gewann er den Visual Effects Society Award für die Besten Einzeleffekte des Jahres.
Am jüngsten Indiana-Jones-Abenteuer war er nicht nur als Leiter der visuellen Effekte beteiligt, sondern auch als Regisseur der Luftaufnahmen des 2. Drehteams in Brasilien. Zusätzlich arbeitete er als an den visuellen Effekten zu „Das Versprechen“, „Star Wars: Episode 1 – Die dunkle Bedrohung“, „Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“, „Master & Commander – Bis ans Ende der Welt“, „Riddick – Chroniken eines Kriegers“, „Die Bourne-Verschwörung“, „Jarhead – Willkommen im Dreck“, „München“ und „Die Geheimnisse der Spiderwicks“.
BEN BURTT (Sounddesign) war als Sounddesigner und Tonschnittmeister an allen sechs Filmen der „Star Wars“-Saga sowie an deren Sonderserien beteiligt. Burtt ist ein vollendeter Filmemacher – in den 30 Jahren seit dem Start von „Krieg der Sterne“ hat er auf dem Regiestuhl Platz genommen, Filme geschnitten und Filme geschrieben. Er wirkte an zahlreichen Filmen mit, zu denen auch der kommende Disney/Pixar-Film „Wall–E“ gehört, aber auch „Willow“, „E.T. – Der Außerirdische“, „Alien“, „München“, „Der dunkle Kristall“, „Howard – Ein tierischer Held“, „The Party Is Over – Noch mehr American Graffiti“, „Die Körperfresser kommen“ und natürlich auch die drei Filme der Indiana-Jones-Trilogie. Zudem hat er das Sounddesign für IMAX-Filme wie „Blue Planet“, „Alamo: The Price of Freedom“, „Niagara; Miracles, Myths and Magic“ und „The Dream Is Alive“ verantwortet. Hinzu kommt der Schnitt der Vorgänger der „Krieg der Sterne“-Saga.
Ebenso erfolgreich war er als Autor und Regisseur für das Fernsehen tätig, unter anderem als Regisseur des 2. Drehteams bei vielen Episoden für die Serie „Die Abenteuer des jungen Indiana Jones“. Die Filme „Star Wars: Episode 1 – Die dunkle Bedrohung“, „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ und „Willow“ waren in der Kategorie „Bester Ton“ für den Oscar® und für den BAFTA Award nominiert.
Eine weitere Oscar®-Nominierung erhielt er in der Kategorie Beste Kurzfilm- Dokumentation“ mit dem Drehbuch, der Regie und dem Schnitt von „Special Effects: Anything Can Happen“.
Den Oscar® erhielt er für seinen Toneffekt-Schnitt von „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ und „E.T. – Der Außerirdische“. Einen weiteren Oscar® und den Golden Reel Award gewann er mit „Jäger des verlorenen Schatzes“. Den BAFTA Award bekam er für den Besten Ton in „Das Imperium schlägt zurück“ und einen Spezial-Oscar® für besondere Verdienste in Sachen Soundkreationen für Monster- und Roboterstimmen in „Krieg der Sterne“. |